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Die Kultur Spaniens

Spanien gehört zur mediterranen Kulturzone des Mittelmeers. Neben den europäischen Merkmalen existieren jedoch auch arabische Elemente aus der islamischen Zeit. In der Gegenwart vollzog sich mit der Annäherung an die Verhältnisse der übrigen europäischen Industrienationen ein wesentlicher Wandel. Jahrhundertealte Traditionen weichen neueren Wertvorstellungen.


Die Musik Spaniens

Hier sind zwei Trends festzustellen: Zum einen wird die Musik internationaler, wobei die spanische Sprache beibehalten wird, daneben betonen in neuester Zeit die einzelnen Provinzen in ihrem Streben nach Autonomie wieder ihr eigenes Brauchtum und kulturelles Erbe. Einzelne Regionen Spaniens haben spezielle Tänze, Musikinstrumente und Lieder. Spanien ist die Heimat des weltberühmten Flamencos, der insbesondere in Andalusien seine Wurzeln hat. Der "Flamenco" und die Gitarrenmusik sind immer ncoch das Aushängeschild.

Wichtig sind dabei auch die Kastagnetten, die den Rhythmus unterstützen. Instrumente des nordwestlichen Spaniens sind die "Gaita", ein Dudelsack, dazu die Handtrommeln und eine Querpfeife, mit denen zur "Muņeira", einem Mühlentanz, Musik gemacht wird. In Katalonien ist die "Sardaņa" als Volkstanz beliebt, begleitet von Flöten und Trommeln. Die "Jota" wird von Aragonien bis Valencia und im Westen Spaniens getanzt. Und die Musik des "Fandango" erinnert an arabische Klänge.

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Feste in Spanien

Bei den von den Spaniern zu allen Anlässen veranstalteten Festen unterscheidet man die "Fiesta", das religiöse Fest, von der "Feria", dem weltlichen Fest mit ebenso religiösem Hintergrund oder zumindest Ursprungs. Berühmt ist die "Romería" (Wallfahrt) von El Rocio, welches zwischen Huelva und Sevilla gelegen ist, ein großes Treffen zu Pfingsten am Ort eines Marienheiligtums. Die Wallfahrer kommen in Trachten zu Pferde oder mit geschmückten Ochsenkarren, mit einer weißen Taube als Symbolfigur, verbringen die Nächte mit Tanz und Gitarrenmusik und wohnen der Prozession bei.

Hauptwallfahrtsort mit tief religiösem Charakter ist allerdings Santiago de Compostela im Nordwesten des Landes. Die "Semana Santa", die Karwoche, stellt einen landesweiten Höhepunkt unter allen Festen dar. In Kapuzenmäntel gekleidete Büßer begleiten die Prozession, in denen meterhohe Figuren mitgeführt werden. Im April finden die bekannten "Ferias y Fiestas" von Sevilla statt, ein Frühlingsfest mit kunstvollen Blumenumzügen. Berühmt sind auch die "Sanfermines" in Pamplona, wo die Bevölkerung sich beteiligt, wenn die Kampfstiere durch die Straßen getrieben werden.

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Die Literatur & Kunst in Spanien

In Literatur und Kunst zeigt sich in Spanien seit Jahrhunderten bis heute eine fast unübersehbare Vielfalt, die aus der wechselseitigen Einwirkung von Christentum und Islam herstammt. Unterschiede zwischen dem romanisch geprägten Norden und dem maurischen Süden sind offenkundig. Klöster, Kirchen, Paläste und Burgen mit einer Fülle von Kunstwerken spiegeln die Kunstgeschichte Spaniens wider.

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Die Küche Spaniens

Die wunderbare einzigartige mediterrane und kontinentale spanische Küche ist geprägt von einer langen Tradition und verschiedensten Einflüssen durch die Römer, Westgoten und schlussendlich den Mauren, die die Süßspeisen auf die Speisekarten brachten. Durch die Vielfalt der Kulturen sind in den Regionen Spaniens besondere Spezialitäten entstanden. Bei einer Sprachreise nach Spanien, wo man doch längere Zeit unter Einheimischen an traditionellen Plätzen verbringt hat man die einzigartige Chance, viele Köstlichkeiten Spaniens kennen zu lernen.#

Die Besonderheit der Küche Spaniens macht vor allem die Kombination aus Meer und Land, aus Berg und Ebene und die Frische und die Qualität der Zutaten aus. Die heimischen Produkte, wie Fisch oder Obst und vieles mehr machen den Geschmack der spanischen Küche aus Mediterrane Köstlichkeiten wie Olivenöl und Knoblauch beeinflussen die spanische Küche grundlegend. Zutaten, die ursprünglich nicht in Spanien bekannt waren sind zum Beispiel Tomaten, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Vanille, Schokolade, Zuchini oder Pfeffer. Diese sind heutzutage nicht mehr aus der spanischen Küche wegzudenken, ja sogar zur Basis geworden. Eines der interessantesten und wichtigsten Gewürze ist der Safran. Er wird sogar das "goldene Gewürz" genannt. Zum einen sicher aufgrund seiner Farbe, zum anderen aufgrund seines Status - Paella und Safran, ein unschlagbares Duo der mediterranen Küche.

Fisch und Meeresfrüchte
PESCADO ist eines der beliebtesten und der wichtigsten Nahrungsmittel der Spanier. Natürlich ist Fisch auch ein Grundbestandteil der Paella, das wohl bekannteste Reisgericht Spaniens, das ursprünglich aus Valencia stammt. Generell richten sich die Zutaten der Paella nach den Gegebenheiten der verschiedenen Regionen. An den Küsten findet man vor allem Paellas mit viel frischem Fisch oder Meeresfrüchten. Im Landesinneren besteht das Reisgericht mehr aus Fleisch.

Im Süden zum Beispiel kann zum Nachtisch "churros" probieren. Dabei handelt es sich um frittierte Teigstücke, die man erst in Schokolade taucht und dann verzehrt. Für die einen ein Genuss, für die Anderen eine Fettorgie. Dazu im Gegensatz steht die Küche Zentralspaniens, die bekannt ist für Gebratenes (asados) und eher deftige Gerichte.

TAPAS: Ein Urlaub oder Sprachaufenthalt in Spanien ohne Tapas zu essen ist wie Surfen ohne Segel oder Fechten ohne Degen. Der Name bedeutet Deckel und dieser für Spanien typischer Brauch wurde einst von einem König eingeführt, der verhindern wollte, dass die Leute in den Bars zu schnell betrunken werden. Daher hatte er die Idee, die Getränke gemeinsam mit einem Appetithäppchen zu servieren. Außerdem war dies noch sehr nützlich, um die Getränke vor Insekten zu schützen. Das hat in vielen Regionen Spaniens die Esskultur maßgeblich bis in die heutige Zeit beeinflusst.

In allen Sprachschulen in Spanien werden sogenannte "Rutas de Tapa" angeboten, wo man gemeinsam mit anderen Sprachschülern, die kulinarischen Besonderheiten Spaniens kennenlernen kann. Tapas - Essen ist ideal, um die spanische Küche zu entdecken, denn man kann aufgrund der kleinen Portion vieles kosten und probieren. Das Tapas Angebot ist sehr groß und geht von Oliven, gebratenen Tintenfischen, Tortillas, Chorizo (span.Paprikawurst), Schinken, Muscheln bis hin zu kleinen Salaten oder sogar Schnecken. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und das nehmen sich die spanischen Lokalitäten zu Herzen.

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